Willkommen 

auf der Seite der ehemaligen Schüler der 

städtischen Adalbert-Stifter-Realschule

in München


Diese Seite gibt es nur, weil mir im Frühjahr 2004 beim Ausmisten ein Ringbuch aus meiner Schulzeit mit einer unvollständigen Schülerliste der Klasse 10d in die Hände fiel. Da mich in den folgenden Tage der Gedanke, was aus meinen Mitschülern im Laufe der zurückliegenden 29 Jahre wohl geworden ist, nicht los ließ, nahm ich das Telefonbuch zur Hand und schlug ein paar Namen nach. Günther Hebauer und Helmut Lauber waren schnell gefunden. Als mir dann auch noch die Sekretärin der ASR die vollständige Klassenliste zufaxte, packte mich der Ehrgeiz - ich wollte sie alle finden und ein Klassentreffen auf die Beine stellen. Allerdings sah ich mich gleich zu Beginn mit einer nicht unerheblichen Schwierigkeit konfrontiert: der Großteil unserer Klasse bestand aus Mädchen und wenn die heiraten .... 


Durch die große Unterstützung der Schule war es möglich, im Schularchiv die alten Adressen der Mitschüler zu recherchieren und damit über die Eltern oder Nachbarn meine Klassenkameraden/innen zu finden. 


Agnes` altes Adressbuch, das Internet, hilfreiche Gemeindemitarbeiter und Nachbarn machten das beinahe aussichtslose Unternehmen möglich: am 25.06.2004 traf sich die Klasse 10d fast vollständig zusammen mit einigen Lehrern bei Helmut Lauber zu einem Gartenfest. Im Laufe des Abends stellten wir fest, dass die Klasse aus einer Mischung der Klassen 8c und 8d aus dem Schuljahr 1972/73 bestand. Neue Namen kamen ins Spiel und die Idee mit allen zusammen in 2005 eine große 30-Jahr-Feier zu begehen. 


Nun hatte ich zwar ein Klassenfoto der 8d und Herr Pechloff stellte mir freundlicherweise den Film vom Skilager in Filzmoos auf Super-8-Film zur Verfügung, nur hatte ich keine Ahnung, wie ich an die Namen der 8c kommen sollte, denn aus diesem Jahrgang gab es nun definitiv keine Klassenlisten mehr. 


Hier half mir der Zufall in Form von Albert Frimmers Mutter weiter: Sie gab mir die Adresse und Telefonnummer von Margit Fenderl. Margit wurde für mich und das Unternehmen "Klassentreffen" unverzichtbar. Sie fand die Schüler/innen, auch wenn sie den Weg bis nach Australien verfolgen musste und ... sie erfüllte Bernhard "Zizi" Drs Herzenswunsch: das Wiedersehen mit seiner Traumfrau Karin Schuller, die dafür extra aus Korsika anreiste! Diese Strapaze der weiten Anreise nahmen noch mehr auf sich: Susi Hohlbein flog "mal schnell" aus den USA rüber, Monika Heimann kam aus Kanada zum Klassentreffen. 


Offenbar haben wir mit unserer Aktion einen Nerv getroffen, denn das Treffen erfreute sich einer sehr regen Teilnahme und der Abend dauerte bis in den Morgen. Meinen Informationen zufolge sind die Letzten um 1/2 6 Uhr nach Hause gegangen. Der "Oklahoma Saloon" war fast zu klein, als Herman Dunkel und die "CCR-Tribute-Band" am 02. April 2005 zu unserem 30-jährigen Treffen aufspielte.


An dieser Stelle einen herzlichen Dank an meine Helfer, ohne die das Klassentreffen so nicht zustande gekommen wäre:


Margit Fenderl,                 die sich als Spitzen-Detektivin bewährt hat

Herman Dunkel,                 der das Lokal und die Musik organisiert hat

die CCR-Tribute-Band,         die honorarfrei eine super Show hingelegt hat

Frau Miller, Sekretärin der ASR, 
                                      ohne deren Unterstützung das Projekt schon zu Beginn einen

                                      schnellen Tod gestorben wäre

und alle anderen, die ich möglicherweise vergessen habe!


Mittlerweile haben sich unserer Gruppe noch etliche Mitschüler aus der 9a angeschlossen.

Da aus dem Klassentreffen sehr lebhafte Kontakte entstanden sind und ich die Leute nicht bloß alle 10 Jahre  wiedersehen wollte, veranstalten wir jedes Jahr mindestens 2 Stammtische, 1 Wandertag und ein Treffen im Weihnachtsdorf der Residenz.

Wie eine Stecknadel im Heuhaufen habe ich lange Zeit den Mitschüler Walther Imblon gesucht. Weder über seine Familie, noch über´s auswärtige Amt, das Konsulat in Südafrika oder mit Hilfe des ZDF konnte ich ihn ausfindig machen. Und dann kam der Zufall zu Hilfe: Walther hat seinen Namen bei Google eingegeben und diese Homepage entdeckt. 2010 kam er zum Sommerstammtisch nach München. Er wohnt jetzt in der Normandie.

Und auch Frank Kussinger haben wir letztendlich "ausgegraben". Er züchtet Pferde in Ungarn.

SIR Rendler, unser Englischlehrer aus der 8d - der mit dem Konjugationskreuz - war ja nur ein Jahr an der Schule. Keiner der Lehrer konnte sich an ihn erinnern, dafür die Mädchen um so besser. Und auch da hat das Gruschen in alten Sachen geholfen: ich fand einen Brief von ihm mit der vollständigen Adresse. Sein Stammtischbesuch ist unvergessen. 

Für mich hatte das Klassentreffen eine besondere Überraschung bereit. Einer der lebhaften Kontakte bestand danach zu meiner ersten großen Liebe aus der 8. Klasse. Da ER in Burghausen wohnte, haben wir uns nur noch einmal 2007 bei einem Stammtisch gesehen .... bis 2010 mich eine Einladung zum Kaffeetrinken erreichte. 4 Wochen später bin ich nach Burghausen gezogen und 2013, 40 Jahre nach unserem ersten Kuss, haben wir geheiratet.

2015 würde nun das "40jährige" anstehen. Da wir mittlerweile ein fester Kreis von ca. 20 Leuten sind, der sich mehr oder weniger regelmäßig trifft - beim Wandertag sind immer alle dabei :-)) - und der große Rest es nicht einmal schafft, auf eine Email zu antworten, werden wir "alleine" feiern und unsere Zeit als "Rentnergang" kommt ja auch immer näher.


Stand: 31.05.2015